09. April 2006
Grundeinkommen - statt Arbeit für alle?
Basel am Sonntag, 9. April 2006
Die Idee eines Grundeinkommens - in Deutschland nicht erst seit der Harz IV Reform eine heiss debatierte Idee. In diesem Video erklärt der Soziologe Sascha Liebermann, einer der Initianten der Bürgerbewegung "Freiheit statt Volleinkommen", was er darunter versteht.
Jetzt wollen auch hierzulande kreative Köpfe eine gesellschaftliche Debatte darüber anregen, was ein bedingungsloses Grundeinkommen, finanziert über eine massiv höhere Mehrwertsteuer, auslösen würde. Enno Schmidt, Künstler und Unternehmensberater aus Frankfurt, und Daniel Häni, Kulturraumschaffender aus Basel haben dazu die "Initiative Grundeinkommen" ins Leben gerufen. Art Cast Basel hat mit den beiden über ihre Ideen und Vorstellungen gesprochen.
Und was halten andere Basler von der Idee eines Grundeinkommens? Zum Beispiel Beat Jans, SP-Grossrat Basel Stadt oder Fotografin und Künstlerin Claire Niggli.
Die Idee eines Grundeinkommens - in Deutschland nicht erst seit der Harz IV Reform eine heiss debatierte Idee. In diesem Video erklärt der Soziologe Sascha Liebermann, einer der Initianten der Bürgerbewegung "Freiheit statt Volleinkommen", was er darunter versteht.Jetzt wollen auch hierzulande kreative Köpfe eine gesellschaftliche Debatte darüber anregen, was ein bedingungsloses Grundeinkommen, finanziert über eine massiv höhere Mehrwertsteuer, auslösen würde. Enno Schmidt, Künstler und Unternehmensberater aus Frankfurt, und Daniel Häni, Kulturraumschaffender aus Basel haben dazu die "Initiative Grundeinkommen" ins Leben gerufen. Art Cast Basel hat mit den beiden über ihre Ideen und Vorstellungen gesprochen.
Und was halten andere Basler von der Idee eines Grundeinkommens? Zum Beispiel Beat Jans, SP-Grossrat Basel Stadt oder Fotografin und Künstlerin Claire Niggli.



Kommentare
Durch das überflüssig werden der anderen Sozialversicherungen wie AHV, (zum Teil) IV, ALV, Sozialhilfe usw. Würde sich wohl eine ganze Menge Geld in das Grundeinkommen umleiten lassen. Man überlege sich nur schon das ganze Geld welches zum teil in doppelspurig arbeitende Ämter heutzutage fliesst. Ach ja, das RAV würde ich zuerst abschaffen (die überflüssigste Behörde seit der Erfindung des Sozialstaates)
Das Motto insgesamt würde lauten: Mehr Geld für den Einzelnen - weniger staatliche Kontrolle!
US-Oekonom Jeremy Rifkin bringt die Problematik der zunehmenden Arbeitslosigkeit auf den Punkt.
Zitat: "Die Produktion steigt, die Produktivität steigt, aber die Arbeitsplätze nehmen ab".
Die gerade veröffentlichten "Kof-Zahlen", über die Zahl der Arbeitslosen in der Schweiz von 3,6%, geben ein verfälschtes Bild wieder. Ich gehe davon aus, dass all die Langzeit-Arbeitslosen, die Ausgesteuerten, die Sozialhilfe-Empfänger, die Teilzeit- Arbeitenden, die Invaliden und all diejenigen, welche sich für ihre Arbeitslosigkeit schämen, in dieser Berechnung kaum erfasst sind.
Es ist weitsichtig, wenn sich heute schon kluge Köpfe, mit der ausgehenden Arbeit und deren Folgen für unsere Gesellschaft beschäftigen. Die Idee eines Grundeinkommens für jeden, ist nicht so abwegig.
Auf die Frage: WAS WÜRDEN SIE ARBEITEN, WENN FÜR IHR EINKOMMEN GESORGT WÄRE?
Meine Antwort: MICH ÜBERALL DORT NÜTZLICH MACHEN, WO ICH GEBRAUCHT WÜRDE!
Als ausgesteuerter Arbeitsloser braucht mich keiner mehr!