Videos vom Skandalspiel FCB-FCZ - Privatsphäre quo vadis

Schöne neue Videowelt. Wozu staatsanwaltschaftliche Aufrufe zur Denunziation, wenn mit zwei drei einschlägigen Suchbegriffen dasselbe im Internet zu finden ist?



Müssen wir in Zukunft damit leben, neben staatlicher Überwachung von selbsternannten Überwachern Hilfssherifs auf Schritt und Tritt verfolgt zu werden?

Kunstprojekt "onethousandpaintings" hebt ab

onethousandpaintingsOder: Wer zu spät kauft, den bestraft der Kunstmarkt.

Nachdem boingboing gestern über das Kunst-Projekt onethousandpaintings berichtete, gehen aharefs Bilder weg wie warme Brötchen. (siehe auch hier)

Um was geht's: Jede Zahl zwischen 1 und 1000 ist in Acryl auf Leinwand erhältlich. Der Preis kalkuliert sich nach höhe der dargestellten Zahl und Menge der bereits verkauften Bilder. Beispiel: 361

Am Kick-Off-Event anfang Februar in der V-Gallerie in Basel waren auch die tiefen Zahlen noch günstig zu haben. Hohe Zahlen gibts aber auch heute noch zu Schnäppchenpreisen. Wer jetzt noch zögert, wird teuer dafür bezahlen!

Nico&Mirek von Boris Zatko im Netz

Basel am Mittwoch, 31. Mai 2006

Art Basel Kennen Sie Nico&Mirek? Die beiden Comic-Figuren aus dem Baslerstab. Seit kurzem stellt Boris Zatko, der Macher hinter dem Comic, die wöchentlich erscheinende Folge auch ins Nico&Mirek-Weblog.

Und so charakterisiert Boris Zatko seine in Basel wohnhaften Comic-Helden selbst:

"Mirek kann man als bodenständig und verantwortungsbewusst bezeichnen, während Nico extrovertiert ist und Selbstreflektion für ein Phänomen der Mondoberfläche hält. Zusammen versuchen sie sich mehr schlecht als recht durch ’s Leben zu kämpfen, was ab und an zu absurden Situationen führt. Aber was kann man erwarten, wenn man sich als Comic-Figuren durch das reale Leben schlagen muss?"

Baslerstab-Comiczeichner Boris Zatko ist übrigens auch einer der Initianten hinter dem Projekt Book for Bush. Mehr über Boris Zatko hat "Tamara uf Bsuech" recherchiert.

Art Basel, Tacita Dean und Gerüchte um Delgado

Basel am Dienstag, 30. Mai 2006

Art Basel Art Daily mit einem Bericht über die Sonderausstellung Kunstbücher der 60-Jahre an der diesjährigen Art Basel.

Die Frankfurter Runschau hat Tacita Deans Bilder im Schaulager gesucht - und gefunden. Die Künstlerin wird übrigens am Donnerstag, 1. Juni 19 Uhr, an der Ausstellung präsent sein, um sich mit Schriftsteller Martin R. Dean über ihr Werk zu unterhalten.

Und dann noch das Gerücht des Tages: Turksport bringt FCB-Spieler Matias Delgado mit Besiktas Istanbul in Verbindung. (Wer sich der türkischen Sprache mächtig fühlt, darf uns in der Interpretation der Meldung gerne eines besseren belehren.)

Gourmetics - Gastrokritik im Dreiländereck

Gastrokritik Dreiländereck

Gut essen, aber wo? Auf dem englischsprachigen Blog Gourmetics schreibt ein gewisser Göde Schüler seit rund einem Monat über seine Gastro-Tipps im Dreiländereck. In seinen eigenen Worten tönt das dann so:

"Today I have decided to join the wonderful virtual space of blogs and to share my irrelevant 2 cents with the world. No, actually I realized how many interesting restaurant, shops, wineries etc. I have found in the area around Basle (Switzerland) in the last 4 years that I live here. It took me some time to find the nice spots within the vast number of choices in the area, including northern Switzerland, the Alsace, and the Blackforest."

Man darf gespannt sein, welche Trouvaillen künftig auf Gourmetics besprochen werden. Bis jetzt hat es noch keine der Basler "Top100-Baize" auf Gourmetics geschafft.

(Gefunden bei Gumia.de)

PS: Wer sich für molekulares Kochen interessiert, besuche ebenfalls Gödes andere Blog-Projekt Gourmetrics (Deutsch).

Doris Leuthard erhält Konkurrenz aus Basel

Basel am Montag, 29. Mai 2006

Rinalda Caduff Bundesrat CVP aufgepasst! "Désirée" aus "Café-Bâle" tritt für die Bundesratswahl gegen Doris Leuthard an. Ausgeheckt hat die Protestaktion das Team rund um den früheren "10vor10"-Chef Klaus Vieli.

Café-Bâle-Autor und Pressesprecher des "Komitees für eine echte Wahl in den Bundesrat" Aernschd Born sagte dazu am Freitag zum kleinreport: "Sie ist ebenso qualifiziert wie Frau Leuthard, ebenso wechselhaft wie sie, hat eine ebenso schöne Schuhesammlung und gleich viel Exekutiverfahrung, nämlich gar keine."

Die Kandidatur von Schauspielerin Rinalda Caduff alias "Désirée" ist jedoch nicht als blosse Satire- oder Marketingaktion gedacht. Dies erläutert Klaus Vieli heute in einem Interview mit persönlich: "Wir hoffen, dass Rinalda Caduff Stimmen erhält, ja. Und wir gehen die Sache seriös an: Es wird eine Pressekonferenz in Bern geben, ebenfalls begrüssen wir es, wenn Caduff zu den Kandidaten-Hearings der Fraktionen eingeladen wird."

Die Aktion sei jedoch nicht gegen Doris Leuthard gerichtet. "Wir sagen bloss: Frau Caduff wäre als Bundesrätin geeigneter. Gegen Leuthard haben wir aber nichts. Sie ist eine attraktive und interessante Person", so Klaus Vieli weiter. In erster Linie wolle man aufzeigen, dass es eine Alternative zu Leuthard geben müsse. Gleich mehrfach betont Vieli auch den seiner Meinung nach totalitären Charakter der Bundesratswahl: "Mich erinnert dies an die DDR, wo die Mitglieder des Politbüros auch einfach durchgenickt wurden."

codecheck.ch erhält Ars Electronica Auszeichnung im Bereich Digital Communities

Codecheck.ch

Roman Bleichenbacher aus Basel wurde eben von der ARS Electronica für sein Projekt codecheck.ch, Die unabhängige Internetplattform für Produktinformationen im Bereich Digital Communities ausgezeichnet.

Die ARS meint:
Das Projekt Codecheck will dazu beitragen, eine informierte “Community” von Konsumenten zu schaffen, die ihre Kaufentscheidungen bewusst hinterfragen können. Während manche Initiativen dieses Ziel in erster Linie dadurch anpeilen, indem sie anprangern, was möglicherweise gesundheitsschädigend ist, geht Codecheck einen anderen Weg. Es hilft dem Konsumenten, den Strichcode auf Konsumgütern zu entziffern. Konkret funktioniert das denkbar einfach: Per Eingabe am PC sendet man den Zifferncode von Produkten per Internet an codecheck.ch und erhält umgehend Definitionen und Informationen von Fachleuten zu Inhaltsstoffen wie Sodium Laurent Sulfate oder E250. Auf diese Weise entsteht ein Nachschlagewerk, das stetig durch Beiträge von Herstellern, Großverteilern, einschlägigen Labors, Konsumentenorganisationen und individuellen Konsumenten ergänzt und erneuert wird. Der Konsument kann sich so unterschiedlichste Informationen, Meinungen und Berichte zunutze machen – eine solide Basis zur individuellen Meinungsbildung über Produkte seines Interesses.
Anscheinend ist auch eine mobile Version von Codecheck geplant. Mit dem richtigen Reader sind wir dann schon nahe bei Toshibas Comparison Shopper.

Gastbeitrag: roger.kaywa.ch

Stadtaufwertung durch Lichtinstallationen

Basel am Donnerstag, 25. Mai 2006

FHBB Stereovision Stadtaufwertung mit Licht? Es gibt verpasste Chancen, aber auch Projekte, die vielleicht noch von sich reden machen werden. Zum Beispiel Stereovision, ein Diplomprojekt von Ivan Mele von der Fachhochschule beider Basel.

Auf dem Stereovision-Blog kann man mitverfolgen, welche städtischen Grauzonen Ivan Mele mittels Lichtgestaltung aufwerten möchte. Der Favorit scheint derzeit die Unterführung bei der Heuwage zu sein. Über den aktuellen Fortschritt der/s Projekte/s kann man sich jederzeit auf stereovision.ch informieren.

Brauchen FCB-Fans Seelsorge?

Basel am Mittwoch, 24. Mai 2006

Jugendseelsorge BasellandDie katholische Nachrichtenagentur kipa meldet: "Jugendseelsorge Baselland betreibt Diskussionsplattform zu den Ausschreitungen im Joggeli." Tatsächlich findet man auf www.jusesobl.ch ein entsprechendes "Special".

(Dabei gedacht: Jugendliche holen sich ihre FCB-Seelsorge wohl eher hier.)

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Heute auf Citizen|Basel: Schuluniform-Designerin eröffnet Laden

Heuschreckenalarm in Freiburg

Süddeutschland hat sie wieder: Die "Heuschreckendebatte". Freiburgs grüner Oberbürgermeister Dieter Salomon will rund 8900 städtische Wohnungen privatisieren. Die Bürgerinitiative "Wohnen ist Menschenrecht" wehrt sich. Die junge Welt berichtet :

"Ob die Privatisierung tatsächlich durchgezogen werden kann, ist fraglich. Vor allem weil nicht klar ist, wo Salomon Mehrheiten für diese Politik herbekommen will. Im Rat sind SPD, Unabhängige Liste und Teile der CDU dagegen."

Auf der Strasse nehme der Widerstand breitere Formen an, so die junge Welt weiter:

"Unterschriftenlisten machen die Runde, das Anti-Heuschrecken-Logo gehört schon zum Stadtbild, und für den Juli wird ein Sternmarsch gegen Privatisierung vorbereitet."
Heuschrecken

Update: Bei den Kollegen von fudder (Stadtblog Freiburg) gibts dazu ein Demo-Report.
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