Karikaturenstreit

In den vergangenen Tagen - überlagert durch die Vogelgrippe - fast etwas in Vergessenheit geraten: Der Karikaturenstreit. Morgen Abend wird darüber debatiert. An der Universität Basel:

'Komische Heilige'? Religion und Humor zwischen Meinungsfreiheit und Moral'

An der Diskussion nehmen Teil Prof. Georg Pfleiderer; Rifa'at Lenzin, Prof. Ekkehard Stegemann, Prof. Georg Kreis und PD Dr. Lukas Kundert.

Datum / Zeit : 01.03.2006 18:15 bis 19:45
Ort : im Kollegienhaus der Universität, Hörsaal 001, Petersplatz 1

"Wiesionen"

Basel am Dienstag, 28. Februar 2006

Renaturierung steht derzeit in Lörrach nicht gerade hoch im Kurs. Das Stadtweb über den gescheiterten Kredit für das Projekt "Wiesionen".

Derweilen meint Polizeisprecher Klaus Mannhart heute im Baslerstab zu den Kosten der Zollfreidemo: "Es war ausser in einigen Medien nie die Rede davon, dass die Räumungskosten den Verursachern aufgebürdet werden sollen. Das ist ja auch gar nicht möglich." Es gehe lediglich um die ausserordentlichen Kosten in der Höhe von fünf bis zehntausend Franken, die den beiden "Baumalpinisten" in Rechnung gestellt werden sollen. Warten wir's mal ab.

Lörrachs Bürgermeisterin Gudrun Heute-Bluhm (CDU) äussert sich heute im Baz-interview über das deutsch-schweizerische Verhältnis: "Im Moment nehme ich die Diskussion um den Begriff Metrobasel noch eher als einseitig wahr. In Basel beginnt man, sich mit diesem Namen als regionaler Marke bereits zu identifizieren. In Deutschland denkt man bei Metro an eine Grosshandelskette, in Frankreich an die U-Bahn in Paris und in der Schweiz an Metropole."

Wir denken, jeder soll denken was er will, Hauptsache es gibt noch Visionen.

Sollen Baumbesetzer zahlen?

Basel am Montag, 27. Februar 2006

Die Basler Regierung will die Kosten für die Räumung im Vorfeld der Rodung an der Wiese den Demonstrationsteilnehmern in Rechung stellen, berichtet heute die Baz. Gekostet habe der Polizeieinsatz 300 000 Franken. Dies geht aus einer am Wochenende veröffentlichten Antwort der Basler Regierung auf einen Vorstoss von LDP-Grossrat Theo Seckinger hervor.

"Es gibt juristische Mittel, diese Forderungen zu verhindern", wird Umweltaktivist Martin Vosseler in der Baz zitiert. Auch BastA!-Grossrat Urs Müller, der wie Vosseler von der Polizei vom Gelände begleitet wurde, hält eine solche Forderung für rechtlich nicht durchsetzbar: "Die Aktivisten protestierten für ein demokratisches Anliegen". Zudem sei es schwer nachvollziehbar, wieso die Regierung nun nach Annahme der "Wiese-Initiative" mit hartem Vorgehen den bisher konstruktiven Weg verlassen wolle.

Basel goes West Virginia

Basel am Sonntag, 26. Februar 2006

Basler Fasnacht in West Virginia? Die 1869 mehrheitlich aus der Region Basel ausgewanderten Koloniegründer von Helvetia machen es möglich. Damals liessen sie sich in der Bergen von West Virginia nieder. Streng genommen könnte man sogar behaupten: Die amerikanische Version der Basler Fasnacht ist sogar noch älter als die "moderne Fasnachtstradition" in Basel. Die älteste Basler Fasnachts-Clique ist die 1884 gegründete VKB (Vereinigte Kleinbasler). Die meisten heute noch bestehenden Cliquen wurden erst zwischen 1900 und 1914 gegründet. (hier nachzulesen)

Australische Nachrichtenmagazine beschäftigt heute die Frage: Schafft FCB-Spieler Ivan Ergic noch rechtzeitig den Sprung in die Bosnische Nationalmannschaft, um an der Weltmeisterschaft teilnehmen zu können?

Der Guardien mit einem Bericht über den letztjährigen Gewinner des Prix Baloise an der Art Basel. Er heisst Ryan Gander (Bild); seine Kunstwerke sind ab März in der Tate Britain zu sehen.

Der Scotsman bereitet sich auf das Freundschaftsspiel gegen die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft vor, während der FCB heute gegen Yverdon seinen Heimspielrekord auf 53 Meisterschaftsspiele ohne Niederlage ausbauen möchte.


Don Giovanni am Theater Basel

Basel am Samstag, 25. Februar 2006

Mit Spannung erwartet: Die "Don Giovanni"-Aufführung von Andreas Dresen am Theater Basel. Manuel Brug von der Welt hat es gefallen, Reinmar Wagner vom Lichtensteiner Vaterland weniger und Christine Lemke-Matwey vom Tagesspiegel überhaupt nicht. Und wir werden uns in der kommenden Woche ein eigenes Urteil bilden.

Ein interessanter Artikel heute in der International Herald Tribune über Syngenta-Chef Michael Pragnell (59) und die Zukunft von Syngenta.

Ab September wird eine der bedeutendsten archäologischen Entdeckungen unserer Zeit im Historischen Museum Basel (also hier) zu sehen sein: "Die Himmelsscheibe von Nebra." Sie gilt als weltweit älteste Darstellung des Kosmos.

Und dann endlich mal eine Meldung von einer Randsportart: Aaron Stutzer bleibt beim UHCBM.


Wem gehört www.basel.com ?

Basel am Freitag, 24. Februar 2006

Nachdem wir gestern das Basel Citizen-Journal eröffnet haben, gibts bereits erste Einträge von Stadt-Reportern zu lesen. Ein Dankeschön an die drei Autoren! Als Reaktion (?) auf unser Citizen-Journal versucht heute auch die Baz sein "Bürgerforum" in der Printausgabe wieder etwas zu pushen.

Sage und schreibe 30'000 Franken hat sich Basel-Tourismus den Kampf um die Domain www.basel.com kosten lassen. Es geht doch auch billiger: Suche www.basel.com bei google.

Langsam wirds unheimlich im Basler Zoo: Auf Wildeselchen "Djara" folgten zwei Löwenbabys und jetzt reproduzieren die bereits 70 Millionen Jahre alte Tiere. Haben die eine "Reproduktions-Superformel" gefunden?

Wenn einer den andern kauft, dann sind eben nicht nur Arbeitsplätze in der Region Basel gefährdet, weiss die Augsburger Allgemeine zu berichten.

"Sahleweidli zu Basel", die Grauholz-Post (ja das gibts) über den Emmentaler Muba-Auftritt.

Le Figaro berichtet über einen "hohen Fall" und wir freuen uns auf das Rencontre mit unseren Elsässer Freunden im nächsten UEFA-Cup-Spiel.

Metro:Basel goes interactive !

Seit heute Morgen warten wir...und warten...und WARTEN!

Auf was warten wir eigentlich?

Dass unsere MMS in der Baz-Gallerie endlich publiziert werden - zum Beispiel.

Spontan haben wir uns kurzerhand entschlossen, ebenfalls ein paar interaktive Elemente auf unserer Website einzubauen; da wir finden: Journalismus ist keine Einbahnstrasse.

Die Regeln sind einfach: Jeder ist ein Reporter! Publiziert eure Berichte, Kolumnen, Glossen, Reportagen und Fasnachts-, Party- "Was-auch-immer"-Bilder einfach im Metrobasel Citizen-Journal

Und so funktioniert's:

Sende Deine Fotos und/oder Texte via MMS oder E-Mail an diese E-Mail Adresse:

publish@citizenbasel.kaywa.ch

...und Dein Beitrag wird innert Sekunden publiziert !


Noch Fragen? metrobasel@gmail.com gibt gerne Auskunft

PS: Im Gegensatz zur Baz verdienen wir an den MMS nichts, daher bezahlst Du ganz normale MMS-Tarife ;-)

Baz goes interactive?

Basel am Donnerstag, 23. Februar 2006

Von "mp3-Kolumnen" und "Party-MMS" schwärmt heute die Basler Zeitung. Schade nur, dass die versprochenen Podcasts von Gabriel Vetter, Gewinner des diesjährigen Salzburger Stier, nur für Abonennten zugänglich zu sein scheinen. Die MMS-Funktion haben wir selbstverständlich auch gleich selbst getestet: Das 1 Franken teure MMS ist bis jetzt (10:45) allerdings nicht in der "Party-Gallery " angekommen...wir warten...und warten...

Baden-Württembergs CDU kommt nicht aus den Schlagzeilen: Die "Euroairport-Affäre" entwickelt sich zum regelrechten "Medienbashing" seitens der CDU. Immerhin wissen wir jetzt: Nicht nur in Basel sind immer die Medien schuld, wenn sich Politiker Fehltritte leisten.

Die Erwartungen an ihn seien "unrealistisch" gewesen, zieht heute der Basler Bischof Kurt Koch, zehn Jahre nach seiner Amtseinsetzung, in der Berner Zeitung Bilanz.

Die Miami New Times berichtet über den "Skandal-Künstler" Daniel Fila, dessen Stern das erste Mal an der Art Basel Miami 2003 aufging. Vor allem amerikanischen Fundamentalisten ist er ein Dorn im Auge.

Und die NZZ berichtet vor dem UEFA-Cup-Rückspiel über "Eduardo als Symbol der Veränderung" im FC Basel.

Stücki-Areal: Der Bauplan

Am Sonntag berichteten wir über die geplante Überbauung auf dem Stückfärberei-Areal. Das von Baselblog verwendete Bild entspricht jedoch nicht mehr ganz dem aktuellen Modell. Nur 24 Stunden später erhielten wir die aktuellen Baupläne - direkt aus dem Architekturbüro mit der unaufdringlichen Website.
Thank you guys!


Blick von Süden




Blick von Westen



Forget Tamiflu

Basel am Mittwoch, 22. Februar 2006

Was sagt da Filmregisseur Andreas Dresen über sein Basler Operndebüt? "Es gibt eine Stelle, wo ich auch mit dem Libretto hadere. Wenn ich im Film oder in einem Theaterstück eine Stelle redundant finde, schneide ich sie raus oder streiche sie. Das kann ich in der Oper nicht. Das frustriert mich, etwa beim Sextett im zweiten Akt, das ich dramaturgisch nicht schlüssig finde. Aber musikalisch ist es grandios. Insofern: Scheiß drauf." Insofern: Erwarten wir seine Don-Giovanni-Inszenierung mit Hochspannung.

Nach Roche ("Tamiflu") und GlaxoSmithKline ("Relenza") will nun auch Novartis ein Mittel gegen die "Grippe-Pandemie" entwickeln. Während Ntv fleissig die Pharmaindustrie ankurbelt ("Fachleute halten es für sinnvoll, beide Medikamente zu bevorraten"), warnen seriösere Quellen vor unseriösen Bezugsquellen.

Und promt haben wir die Medienorientierung über das "Sesam"-Projekt verpasst. Dafür war Stefan Stöcklin von der Baz dort, und der schreibt heute: "Man kann den Verantwortlichen nur raten, in Zukunft besser zu informieren", insofern: Nix verpasst. Sesam? Eine „Schweizerische ätiologische Studie zur psychischen Gesundheit“: Eine Langzeitstudie, die 3′000 Kinder in der Schweiz, unter Einbezug ihrer Eltern und Grosseltern, vom ersten Ultraschallbild an 20 Jahre lang beobachten will. Bereits existiert dazu auch ein unabhängig-kritisches "Sesam-Watchblog".

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