Was ist Metrobasel ?

Basel am Dienstag, 20. Juni 2006

metrobaselKommunikation ist keine Einbahnstrasse! Wir sind überzeugt, dass es in Zukunft keine unüberbrückbare Trennung mehr zwischen Produzenten und Konsumenten von Medieninhalten geben wird. Das ist unsere Motivation.

Wir wollen am Leben im Dreiländereck aktiv teilhaben. Einfluss nehmen, Geschichten erzählen, neue Ideen entwickeln und Experimente wagen. Fehler machen und lernen. Kritisieren, lamentieren und beobachten, informieren und unterhalten - ohne Redaktionsdiktat: Das ist Metro|Basel.

Seit wenigen Monaten online, haben wir bereits eine beachtliche
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Was ist Citizen|Basel?

Moritz Leuenberger in Town

Basel am Dienstag, 20. Juni 2006

Central Park BaselKlar, heute wird nochmals gefeiert: Mit Beni Huggel.

Quizfrage: Welche beiden Basler Projekte zeigen eine "Schweiz mit Innovationswillen und Pioniergeist". Bundesrat Leuenberger hat sich fürs Schaulager und Geothermie-Projekt entschieden. Am Donnerstag wird er sämtliche in der Schweiz akkreditierten Botschafter durch Basel führen.

Wer weiss, vielleicht steht beim nächsten Besuch auch bereits der Basler Central Park, welcher derzeit allerseits hochgejubelt wird.

Matias Delgado quo vadis?

Basel am Montag, 19. Juni 2006

Matias DelgadoMatias Delgado geht - aber wohin? Die Liste der Klubs, welche um die Dienste des Argentiniers buhlen, wird täglich länger: Wolfsburg und Borussia Dortmund? Kaum mehr als wilde Gerüchte. Das 3.5 Millionen-Angebot von Besiktas Istanbul wird der FCB ohne Wimpernzucken ausschlagen. Trotz täglichem Delgado-Update auf der türkischen Sport-Site Fanatik.

Unter den gehandelten Klubs bleiben derzeit Rennes und Fiorentina die realistischsten Namen: Das nötige Kleingeld dürfte bei Fiorentina spätestens zur Verfügung stehen, wenn Stürmerstar Luca Toni den Klub Richtung Inter Mailand verlässt. 18 Millionen Euro will Fiorentina für Luca Toni in der Kasse sehen. Ähnliches, wenn auch eine Dimension kleiner, dürfte auf Rennes und Alex Frei zutreffen.

Eines steht fest: Zu diesem Klub wird Delgado mit Sicherheit nicht wechseln.

Art Basel Headlines

Basel am Samstag, 17. Juni 2006

(Bild: Art Basel)
Art Basel Der Tagesspiegel:
Von Mäusen und Millionen

artnet:
-Was ist der Preis des Erfolges?
-Wir steigern das Bruttosozialprodukt

Frankfurter Rundschau:
-Schleuderzelle der Kunst

Weiter ...

Goldgräberstimmung an der Art Basel 2006

Basel am Freitag, 16. Juni 2006

(Bild: Art Basel)
Art Basel 2006Alle Messen wollen so sein wie die Schweizer Paradeschau, schreibt die Frankfurter Allgemeine über die Art Basel.

Fast so euphorisch die New York Times - mit kritischen Zwischentönen allerdings: Kunst als Lifestyle-Produkt neben Guggi, Prada und BMW?

Auch "Die Presse" hätte die Kunst gerne ein bisschen weniger poliert.

Na bitte: Eine Garage, Wände grob verputzt, Kostenfaktor 280 000 Euro. Die Stuttgarter Zeitung über die Sammler im Kaufrausch.

Anders formuliert es Art-Bloggerin Linda Tischler: "Wer an die Art Basel geht, hat besser ein siebenstelliges Kreditkarten-Limit". Und dies nicht nur der Kunst wegen.

Fussball und Hooliganismus - Fanarbeit in der Schweiz und Deutschland

Holliganismus Fanarbeit Krawalle

Der folgende Podcast wurde aufgezeichnet anlässlich einer Podiumsdiskussion zum Thema "Fanarbeit und Hooliganismus" im Café Spitz in Basel.

Deutschland kennt seit einiger Zeit ähnliche Gesetze wie sie mit dem "Hooligangesetz" in der Schweiz eingeführt werden sollen. Welche Erfahrungen hat man damit gemacht? Kann mit verschärften Gesetzen das Ziel einer friedlichen Fankultur erreicht werden, oder ist die Schweiz einfach ein Fanarbeit-Entwicklungsland? Kann die Schweiz von der professionalisierten Fanarbeit in Deutschland lernen?

Teil 1 : Fanarbeit in der Schweiz und Deutschland


Teil 2: Braucht die Schweiz ein Hooligangesetz/Erfahrungen aus Deutschland/Allgemeine Fragerunde


Auf dem Podium diskutierten: Manuela Schiller (Rechtsanwältin der in Altstetten verhafteten FCB-Fans), David Zimmermann (Geschäftsleiter Fanarbeit Schweiz), Joachim Ranau (Projektleiter Fanprojekt HSV) und Volker Goll (Koordinationsstelle Fanprojekte bei der deutschen Sportjugend) unter Podiumsleiter Urs Müller (Grossrat Basta).

(Aufgezeichnet am 7. Juni anlässlich der Podiumsdiskussion "Fanarbeit und Hooliganismus" im Café Spitz/Basel. Veranstalter: Demokratischen Juristinnen und Juristen, die Partei BastA und das Referendumskomitee gegen das BWIS.)

Fussball-WM: David und Philipp Degen im Mittelpunkt

Basel am Dienstag, 13. Juni 2006

Art BaselLokalpatrioten sprechen vom FC Baselland, doch die Weltpresse scheint heute nur eines zu interessieren: Spielen sie, oder spielen sie nicht? Die Degen-Zwillinge.

Die Ernüchterung im Voraus: Die "Swiss-Twins", wie es India-News formuliert, werden heute gegen die Franzosen kaum von Anfang an gemeinsam auf dem Platz stehen.

Wetten, die direkten Nachfolger von Ronald und Frank de Boer werden im weiteren Verlauf der Fussball-WM eine entscheidende Rolle spielen? Wenn nicht auf dem Platz, so zumindest in der Presse.

Prada goes Art Basel mit Improbably Classics #1

Basel am Samstag, 10. Juni 2006

Prada Basel Modedesignerin Miuccia Prada macht jetzt auch ein bisschen auf Guerillamarketing und eröffnet für die Zeit der Art Basel den Laden “Improbably Classics #1” an der St. Johanns-Vorstadt 38.

(14. bis 20. Juni)


Mehr Aktuelles zur Art Basel 37:

New York Times: Basel, Why go now
Le Temps: La ruée sur l'art
Die Welt: Art Basel hat vier Satelliten//
Die, die draußen sind, kritisieren, daß sie nicht drin sind//Höchster Kultursinn
Der Standard: Letzte Vorbereitungen für die Art Basel
Frankfurter Allgemeine: Schneller Mann
Stadtmarketing: Zinédine Zidane in Basel so gross wie noch nie
Webjournal:"Art Film" im Stadtkino
Regioartline: Der Reiz des Neuen

Greenpeace fordert: Chemiemülldeponien sanieren sofort!

Giftmülldeponie Basel

Greenpeace Schweiz fordert die sofortige Sanierung der Chemiemülldeponien im Dreiländereck. Dazu hat Greenpeace eine Foto-Online-Petition gestartet. Allein in der Region Basel lagerten cirka 35’000 Tonnen Chemiemüll, welcher die Trinkwasserversorgungen gefährde.

Darunter die Deponien Feldrebengrube und Margelacker (CH), Le Letten und Roemisloch bei Neuwiler (F), Lippsgrube und Hirschacker (D). Noch in diesem Jahr müsse gehandelt werden. Klar ist für Greenpeace, wer für die Sanierung aufkommen soll: Novartis, Roche, Ciba SC, Syngenta, Clariant, Rohner und SF-Chem.

Kunst in der Provinz - Grässlins Gassenschau in St. Georgen

Basel am Donnerstag, 8. Juni 2006
Sammlung Grässlin St. Georgen
(Bild: Installation Markus Oehlen 1995)

Gibt es dieser Tage eine Alternative zu Fussball-WM oder Art Basel? Die Antwort lautet: Kunst in der Provinz! Das internationale Publikum staunt, das lokale auch.

Drei Tage vor der Art Basel eröffnet Familie Grässlin in Sankt Georgen (im tiefsten Schwarzwald) eine Gassenschau: In ihrem Kunstraum und den ungenutzten Ladengeschäften der Ortschaft stellen sie vom kommenden Wochenende an insgesamt 40 Künstler mit 150 Arbeiten aus.

Unternehmen aus der Region spendieren zur Eröffnung Freibier und Würstchen. Nicht das geladene Kunstpublikum aus aller Welt steht hier im Mittelpunkt: Eingeladen sind am Tag der offenen Tür alle, die gesammelten Plastiken und Installationen verteilt über den ganzen Ort zu bestaunen.

Kunstraum Grässlin, Tag der offenen Tür, 10. Juni, 11–18 Uhr; Öffnungszeiten (vom 15. Juni an): Donnerstags 17–21 Uhr; samstags und sonntags 12–18 Uhr. Museumstraße 2, 78112 St. Georgen

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